Gotthard-Basistunnel: Zehn Jahre einer Infrastruktur, die die europäische Mobilität verändert hat
09/06/2026
Am 1. Juni 2016 wurde der Gotthard-Basistunnel in Betrieb genommen – ein Bauwerk, das einen Wendepunkt für den europäischen Schienenverkehr markierte und die Verbindungen durch die Alpen neu definierte.
Mit einer Länge von 57 Kilometern ist der Gotthard der längste Eisenbahntunnel der Welt und zählt zu den bedeutendsten Infrastrukturprojekten, die in den vergangenen Jahrzehnten in Europa realisiert wurden.
CSC Costruzioni und Webuild Group haben wesentlich zur Realisierung dieser strategisch wichtigen Infrastruktur beigetragen. Sie waren an den Arbeiten des Abschnitts zwischen Bodio und Faido sowie am Bau der mit dem Basistunnel verbundenen Anlagen beteiligt.
Das Engagement der Gruppe für den Ausbau der alpinen Eisenbahnachse wurde in den folgenden Jahren fortgesetzt. Im Jahr 2023 schloss CSC Costruzioni den Ausbruch der rund vier Kilometer langen Baustelle H243 ab, die den nördlichen Zugangstunnel zur zweiten Gotthardröhre umfasst, und stärkte damit ihren Beitrag zur Entwicklung der Schweizer Eisenbahninfrastruktur weiter.
Hinzu kommt die Beteiligung am Bau des Ceneri-Basistunnel, einem zentralen Bestandteil der neuen Nord-Süd-Eisenbahnverbindung durch die Alpen.
Heute wird der Gotthard-Basistunnel jährlich von nahezu sechs Millionen Reisenden genutzt und stellt eine Schlüsselinfrastruktur für die europäische Mobilität dar. Er trägt dazu bei, den Personen- und Güterverkehr zwischen der Schweiz und Italien effizienter, schneller und nachhaltiger zu gestalten.
Zehn Jahre nach seiner Inbetriebnahme bleibt der Gotthard ein Symbol ingenieurtechnischer Spitzenleistung und ein konkreter Beweis für die Fähigkeit der Bauwirtschaft, Projekte zu verwirklichen, die einen nachhaltigen Mehrwert für Regionen und künftige Generationen schaffen.